Psychotherapie ist die Behandlung von psychischen Störungen, wie z.B.
Depressionen oder Angststörungen. Eine Psychotherapie sollte in Erwägung gezogen werden, wenn
die vorliegenden Symptome nicht mehr eigenständig gelöst werden können und der Leidensdruck so stark ist, dass es zu Einschränkungen im Alltagsleben kommt. In der Psychotherapie
gibt es mehrere Richtlinienverfahren, die in Deutschland anerkannt sind. Eine davon ist die
Verhaltenstherapie.
Grundannahme der Verhaltenstherapie ist, dass psychische
Beschwerden das Ergebnis von bewussten und nicht-bewussten Lernprozessen
sind. Zu Beginn der Therapie wird gemeinsam mit dem Patienten und Bezugspersonen ein Störungsmodel erarbeitet. D.h. es
wird zusammen herausgearbeitet, welche Bedingungen zur Entstehung und Aufrechterhaltung der
psychischen Symptomatik beigetragen haben und weiter wirksam sind. Infolge dessen werden dann
die Behandlungsziele sowie der Therapieplan erstellt. Der
Verhaltenstherapeut leitet den Patienten durch verschiedene Interventionen/Methoden an, sein Handeln, Denken sowie Fühlen so zu verändern, dass neue und günstigere Lernerfahrungen
geschaffen werden und die psychischen Beschwerden abgebaut werden. Bezugspersonen werden zusätzlich beraten, wie sie ihr Kind im Genesungsprozess unterstützen
können.
Ich behandle Kinder, Jugendliche sowie junge Erwachsene bis zum 21. Lebensjahr. Damit die Kosten für die Psychotherapie durch die Krankenkasse übernommen werden, wird eine psychische Störung nach ICD-10 vorausgesetzt. Diese kann z. B. wie folgt aussehen:
